Samstag, 22. April 2017

Skitour aufs Gorihorn (Isentällispitz)

Glitzerschnee im Tschuggentälli

Lohnende Frühlingsskitour ab Tschuggen im Flüelatal.

Erschwerter Start: Ab der Flüelapassstrasse stellenweise zu Fuss

Geschlossene Schneedecke ab Tschuggenberg


Gorihorn (links) in Sicht

Die letzten Meter auf den Gipfel zu Fuss

Am Gipfel

Abstieg zum Skidepot (rechts hinten im Bild das Flüela-Wisshorn)

Etwas Pulverschnee, aber auch Bruchharsch, Firn und Sulz

Zurück an der Flüelapassstrasse
Tourendaten:
Gipfelhöhe Gorihorn (oder Isentällispitz) 2986 m.ü.M.
Anstieg 1050 Hm, Strecke 10.1 km
Zeit unterwegs 4 Std. 50 Min., davon in Bewegung 2 Std. 40 Min.
Route: Tschuggen - Tschuggenberg - Tschuggentälli - Gorihorn - Brunst - Tschuggen
Onlinekarte Swisstopo


GPS-Track:

Montag, 10. April 2017

Skitourentage im Bedrettogebiet

Hohsandgletscher, Angolo delle Tre Valli


Bei prächtigem Frühlingswetter verbrachten wir mit dem SAC Rhein vier Skitourentage im Bedrettogebiet. Die eindrückliche Skiüberquerung führte uns vom Bedrettotal ins Binntal.



Freitag, 7. April 2017: Von Ossasco zur Cristallinahütte


Aufstieg ab Osassco von Schneefleck zu Schneefleck
Im Val Torta

Die Capanna Cristallina 2575 m.ü.M.

Abendglühen, rechts der markante Basodino-Gletscher

Tourendaten Freitag:
Höhe Cap. Cristallina 2575 m.ü.M.
Anstieg total 1330 m, Abfahrt 75 m, Strecke 9.3 km
Zeit unterwegs 4 Std. 50 Min., davon in Bewegung 3 Std. 40 Min.
Route: Taxibus von Airolo nach Ossasco - Alpe di Cristallina - Val Torta - Cap. Cristallina
Onlinekarte Swisstopo


Samstag, 8. April 2017: Von der Cristallinahütte über den Poncione Val Piana zur Corno-Gries-Hütte

Aufstieg zum Passo della Cima di Lago

Hoch über dem Vallegia-Gletscher

Auf dem Poncione Val Piana

Abfahrt nach All' Acqua im Bedrettotal

Auf der Nufenenpassstrasse gemächlich zur Corno-Gries-Hütte


Ankunft bei der Corno-Gries-Hütte 2338 m.ü.M.

Tourendaten Samstag:
Höhe Passo della Cima di Lago 2697 m.ü.M, Gipfelhöhe Poncione Val Piana 2660 m.ü.M.
Anstieg total 1070 m, Abfahrt 1310 m, Strecke 13.9 km
Zeit unterwegs 6 Std. 10 Min., davon in Bewegung 3 Std. 40 Min.
Route: Cap. Cristallina - Passo della Cima di Lago - Ghiacciaio di Valleggia - Poncione Val Piana - Val Cavagnolo - All' Acqua - Nufenenpassstrasse - Cap. Corno-Gries
Onlinekarte Swisstopo



Sonntag, 9. April 2017: Von der Corno-Gries-Hütte über das Blinnenhorn zum Rifugio Claudio e Bruno

Die Capanna Corno-Gries im Morgenlicht

Windkraftwerk am Griespass

Abfahrt zum Griessee, hinten im Bild der Griesgletscher

Séracs auf dem Griesgletscher

Gipfelanstieg zum Blinnenhorn (Corno Cieco) 3374 m.ü.M.

Abfahrt vom Blinnenhorn, rechts im Bild das Ofenhorn

Über Sulzschneehänge auf die italienische Seite

Rifugio Claudio e Bruno 2708 m.ü.M.

Abendstimmung vor der Hütte

Tourendaten Sonntag:
Gipfelhöhe Blinnenhorn (Corno Cieco) 3374 m.ü.M.
Anstieg total 1220 m, Abfahrt 850 m, Strecke 14.8 km
Zeit unterwegs 6 Std. 45 Min., davon in Bewegung 4 Std. 25 Min.
Route: Cap. Corno-Gries - Cornopass - Griessee - Griesgletscher - Blinnenhorn - Rothornpass - Rif. Claudio e Bruno
Onlinekarte Swisstopo



Montag, 10. April 2017: Vom Rifugio Claudio e Bruno über das Ofenhorn ins Binntal

Aufbruch um 6 Uhr 15 beim Rifugio

Abfahrt zum Sabbione-Stausee

Das Ofenhorn (Punta d'Arbola) in der Morgensonne

Blick zurück zum Sabbione-Stausee

Gipfelpanorama vom Ofenhorn 3235 m.ü.M.

Steilstelle bei der Nordabfahrt zum Hohsandjoch

Beim Hohsandjoch

Lange Sulzschneeabfahrt ins Binntal

Ende Schnee bei der Alp Brunnebiel im Binntal

Tourendaten Montag:
Gipfelhöhe Ofenhorn (Punta d'Arbola) 3235 m.ü.M.
Anstieg total 835 m, Abfahrt 1690 m, Strecke 14.3 km
Zeit unterwegs 5 Std. 45 Min., davon in Bewegung 3 Std. 35 Min.
Route: Rif. Claudio e Bruno - Lago del Sabbione - Ghiacciaio del Sabbione - Hohsandjoch - Chiestafel - Brunnebiel (Binntal) - Taxibus nach Fiesch
Onlinekarte Swisstopo



GPS-Track:

Sonntag, 18. Dezember 2016

Wanderung zum Dreibündenstein


Blick von der Alp dil Plaun Richtung Windegga / Fulhorn

Das Hochland von Feldis bietet phantastische Ausblicke in die umliegende Bergwelt. Der Calanda, hoch über dem Churer Rheintal thronend, das Aroser Weisshorn, das Fulhorn, der Piz Beverin und der Ringelspitz - alle stehen sie hier Parade.

Da in den Bergen für diese Jahreszeit zu wenig Schnee lag, nutzten wir die Gelegenheit für eine Wanderung zum Dreibündenstein. Dieser Gipfel liegt an einer ausgeschilderten Schneeschuhroute, doch heute reichten die Wanderschuhe aus.

Mit dem Auto gelangt man über Rothenbrunnen nach Feldis. Wer bei Schneefahrbahn die Anfahrt auf der Bergstrasse scheut, kann ab Rhäzüns die Luftseilbahn nach Feldis nehmen. Von Feldis aus fuhren wir mit dem Sessellift hinauf nach Mutta, wo wir zuerst in östlicher Richtung dem Winterwanderweg folgten, vorbei an der Freiluft-Eisbahn Alp Raguta. Bei der Alp digl Plaun wechselten wir auf den Pfad nach Culm Ault und folgten dann dem Höhenzug bis zum Dreibündenstein. Von dort führte uns der Weg zurück über die Skihütte Term Bel über den Leg Palus zur Alp da Veulden. Auf dem Panoramaweg, der an einigen Schattenstellen blank gefroren war, gelangten wir zu Fuss wieder hinunter nach Feldis.

Zwischen 20.12. und 30.04. sind die Wildruhezonen Tgom Aulta und Alp da Veulden zu beachten (siehe Link unten). Das Durchqueren ist nur auf den offiziellen Wegen gestattet.

Ausgangspunkt Feldis/Veulden

Die Natureisbahn bei der Alp Raguta

Piz Beverin mit Wolkenkragen, Heinzenberg

Auf der Alp dil Plaun

Der Dreibündenstein

Calanda und Churer Rheintal

Kunstinstallation bei der Alp da Veulden

Tourendaten:
Gipfelhöhe Dreibündenstein 2160 m.ü.M.
Strecke 13.2 km, Aufstieg 385 Hm, Abstieg 875 Hm
Zeit unterwegs (ab Sessellift-Bergstation) 4 Std. 40 Min, davon in Bewegung 3 Std. 20 Min.

Hyperlinks:
swisstopo-Karte mit Wildruhezonen
Alternative für den Hochwinter: Panoramaweg Feldis als Winterwanderung auf GPS-TRACKS
Bergbahnen Feldis
Natureisbahn Alp Raguta

GPS-Track:

Dienstag, 1. November 2016

Mountainbike-Wochenende in Finale Ligure

Die Stadt Finale Ligure an der italienischen Riviera hat sich einen Namen geschaffen als ideale Feriendestination für Mountainbiker.  Im Spätherbst, wenn es im Norden schon kalt wird, kann man sich an der ligurischen Küste noch kurzärmlig aufs Rad setzen. Das 24-Stunden-Cross-Country-Rennen hat dem Ort viel Popularität eingebracht, und die prächtige Kulisse bei der Hochebene von Le Manie mit dem azurblauen Meer im Hintergrund trägt ebenfalls zum zauberhaften Flair bei.

Abfahrt bei Le Manie nach Varigotti

Alle Touren, die wir am langen Allerheiligen-Wochenende gefahren sind, sind im Buch "Liguria Trails! Band 1 Finale Ligure" von Ralf Glaser beschrieben. Die GPS-Tracks sind in der Download-Package des Buchs verfügbar. Online Trail-Tipps gibt es auch bei bike.

Samstag, 29.10.2016: Caprazoppa easy

Der Monte Caprazoppa ist der Hügel an der Westseite von Finale. Wir begannen diese schöne Nachmittagstour mit einem Mittagessen in Finalborgo. Die Route ab Finalborgo führt zuerst der vielbefahrenen Küstenstrasse entlang nach Borgio Verezzi, von wo man über kleine Bergstrassen hinauf nach Verezzi gelangt. Vom höchsten Punkt der Hochebene führt ein flowiger Trail, stellenweise steindurchsetzt, hinunter zur Walfahrtskirche San Martino. Hier lässt sich das schöne Panorama bei einem erfrischenden Getränk in der Osteria Bar La Rosa Dei Venti  geniessen. Es folgt eine schöne Abfahrt durch den Wald, bis man schliesslich auf einer ruppigen Forststrasse mit grobem Schotter wieder hinunter nach Finale gelangt.

Finalborgo, eine der schönsten Altstädte Italiens

Blick aufs Meer bei Borgio Verezzi

Auf gemütlichen Bergstrassen hinauf nach Verezzi

Caprazoppa-Trail

Ausblick auf Verezzi

Osteria La Rosa dei Venti direkt bei der Kirche


Der Kirchplatz mit herrlichem Panorama


Wallfahrtskirche San Martino

Abfahrt nach Finale Ligure

Abendstimmung in Finale Ligure

Palmen prägen das Ortsbild

Triumphbogen an der Piazza von Finale Ligure

Tourendaten:
Höchster Punkt 330 m.ü.M.
Strecke 20.2 km, 450 Hm (ab Hotel, inkl. Abstecher nach Finalborgo)
Zeit 4 Std. 40 Min., davon in Fahrt 1 Std. 50 Min.

GPS-Track:


Sonntag, 30.10.2016: Le Manie Easy DH

Diese landschaftlich wunderschöne Tour, ein Muss für alle Mountainbiker in Finale, führt dreimal über den Hügelzug von Le Manie und nimmt die schönsten Trails des 24-Stunden-Rennens mit. Ein wahrer Genuss! Die Ausblicke auf die Küste sind sensationell, und für viel Fahrspass ist auch gesorgt. Kulinarisch kann man sich gleich am Anfang der Tour in der Trattoria La Grotta bei Manie und in den beiden Küstenorten Noli (übrigens in Dante's Divina Commedia namentlich erwähnt) und Varigotti etwas Gutes tun. Der "Downhill Donne"-Trail hinunter nach Varigotti ist anspruchsvoll, aber machbar.

Erster Aufstieg nach Le Manie

Trattoria La Grotta - bei Mountainbikern beliebt

Abfahrt mit Meerblick

Ausblick Richtung Albegna

Noli mit dem Castello di Monte Ursino

Abfahrt nach Noli

Bogengang in Noli

Auf dem Downhill Donne nach Varigotti

Abendliche Abfahrt nach Finale

Tourendaten:
Höchster Punkt 370 m.ü.M.
Strecke 38.4 km, 1270 Hm (ab Hotel)
Zeit 7 Std. 35 Min., davon in Fahrt 4 Std. 25 Min.

GPS-Track:


Montag, 31.10.2016: Rollercoaster ... da capo!

Mehr Fahrspass als beim legendären Rollercoaster kann man fast nicht haben. Die Tour ist sehr beliebt und wird auch von Freeridern stark frequentiert, die sich mit den Bikeshuttles hochchauffieren lassen. Wir nahmen es jedoch sportlich und pedalten die Asphaltstrasse zur Osteria del Din selbst hoch. Hier beginnt der legendäre Rollercoaster, der flowigste Trail, den ich je gefahren bin. Wie auf der Achterbahn geht es im Wald regelmässig steil abwärts, dann folgt jeweils die Kompression und der steile kurze Aufschwung zum Gegenhang. Ein grandioses Erlebnis!

Nach einem Wiederaufstieg von San Pantaleo zur Kapelle Madonna del Guardia gelangt man auf den Cacciatore-Trail. Dieser ist deutlich anspruchsvoller: steil und ruppig. Wenn man bei einigen Schlüsselstellen absteigt, ist er aber auch für Normalbiker noch machbar.

Ausblick von Din zum Bric Gettina

Hier beginnt der Downhill-Spass auf dem Rollercoaster

Wilder Ritt

Aussichtspunkt

Schöne Flowtrails

Tourendaten:
Höchster Punkt 975 m.ü.M.
Strecke 42.1 km, 1290 Hm (ab Hotel)
Zeit 7 Std. 25 Min., davon in Fahrt 4 Std. 50 Min.

GPS-Track:



Dienstag, 1.11.2016: Forte Sabaudo

Das Forte di Rocca Liverna, in der Karte als Forte Sabaudo (Savoyer Festung) bezeichnet, ist eine gut erhaltene Militärstellung, die zwischen 1881 und 1897 auf den Ruinen des Castello di Rivernaro errichtet wurde. Die Route beginne im kleinen Ort Cisano sul Neva und führt auf einer alten Militärstrasse auf grobem, stellenweise schwer fahrbarem Schotter auf den Hügel Montenero. Das alte Fort ist recht gut erhalten und lohnt auf jeden Fall einen Besuch. Tische laden zum Picknick im Innenhof ein. Die Abfahrt zurück zum Ausgangspunkt ist im oberen Teil sehr steinig. Weiter unten wird es dann wieder erdiger und angenehmer.

Auf der Schotterstrasse zur alten Festung

Im Forte Rocca Liverna

Gut erhaltene Stellungen

Ausblick vom Fort ins Tal

Abfahrt nach Cisano sul Neva


Tourendaten:
Höchster Punkt 501 m.ü.M.
Strecke 17.9 km, 555 Hm (ab Cisano sul Neva)
Zeit 4 Std. 5 Min., davon in Fahrt 2 Std. 5 Min.

GPS-Track: